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Chokkan_Streng_aufrechte_Form

Chokkan Streng aufrechte Form
Absolut gerade wachsenden, bis zur Spitze durchgehenden Stamm. Um den Wurzelhals gut zur Geltung zu bringen, ist das untere Drittel des Stammes frei von Ästen und Zweigen. Die Äste sind abwärts geneigt und wachsen in alle Richtungen, wobei auf der Vorderseite ein weitgehend ungehinderter Durchblick auf den Stamm gewährt wird.
 

Moyogi_frei_aufrecht

Moyogi frei aufrecht
Der Stamm ist durchgehend bis zur Spitze, nur weißt er Windungen in seinem Stamm auf. Die Windungen sollen in alle Raumrichtungen gehen und zur Spitze hin immer enger werde. Die Spitze befindet sich im Lot über dem Wurzelhals und ist zum Betrachter hin leicht geneigt. Die Äste wachsen an der Außenseite der Stammbiegungen.

Hokidachi_Besenform

Hokidachi Besenform
Die Besenform hat im unteren Drittel einen geraden Stamm. Die oberen zwei Drittel des Baumes macht die Krone aus. Viele gleichstarke Äste mit feinen Verzweigungen bilden eine kugel- oder schirmförmige Krone.

Sharimiki_Freigelegter_Stamm

Sharimiki Freigelegter Stamm
Dieser Stiel empfindet teilweise entrindete Bergwacholder-Arten nach, deren Holz durch die Sonne ausgebleicht ist. Er lässt sich auch bei Bonsai am ehesten mit Wacholder kreieren. Das wichtigste ist ein reich strukturierter offenliegender Stamm. Beim Bonsai wird diese Form meist durch Abschaben von Rindenteilen und Bleichen des darunter liegenden Holzes hervorgerufen. Äste und Grün werden oft nach den Regeln anderer Stielrichtungen geschaffen, bilden aber nur den Rahmen für den außergewöhnlichen Stamm.

Shakan_Lehnende_oder_geneigte_Form

Shakan Lehnende oder geneigte Form
Dies ist eine weitere Variante der streng aufrechten Form, nur ist sie nicht mehr "aufrecht". Meist wächst der Stamm gerade, aber ein oder zwei sanfte Kurven sind erlaubt. Besondere Sorgfalt erfordert hier die Anordnung der Äste, damit der Baum nicht seitenlastig wird und so aussieht, als ob er gleich umfallen würde.

Fukinagashi_Windgepeitschte_Form

Fukinagashi Windgepeitschte Form
Wenn auch der Natur abgeschaut, so ist dieser Stiel doch besonders "dramatisch". Er imitiert einen hoch im Gebirge, oder auf einer Klippe wachsenden Baum, dessen natürliche Wuchsform vom ständigen Wind abgewandelt wird. Für Stamm und Anordnung der Äste gibt es keine strengen Regeln. Dennoch ist die Form schwer zu erreichen, wenn sie realistisch wirken soll.

Sekijoju_Felsenpflanzung

Sekijoju Felsenpflanzung
Manchmal fällt ein Baumsamen auf einen Felsen und wächst in einer auf dem Felsen befindlichen Erdmulde zu einem Baum heran. Die Wurzeln des Baumes erreichen dabei nicht die den Felsen umgebende Erde, sondern bleiben in der Erdmulde des Steines.

Ishitsuki_Felsenpflanzung

Ishitsuki Felsenpflanzung
Bei der Stilart über einem Felsen erreichen hingegen die Wurzeln die den Felsen umgebende Erde. Die Wurzeln umklammern dabei den Felsen untrennbar.

Netsunanari_Flossform

Netsunanari Flossform
Die Pflanzung ist nicht gerade, und besticht durch ihre schlangenartigen Basis und ineinander gewundenen Wurzeln. Der ursprüngliche Stamm ragt an manchen Stellen aus dem Boden. Die einzelnen "Bäumchen" können beliebige Formen haben.

Ikadabudi

Ikadabudi Floßform
Bei dieser Art des Floßes liegt der ursprüngliche Stamm waagerecht in der Erde. Die meisten aus normalen Bäumen gezogenen Floßformen bilden solch regelmäßige Pflanzungen, da sich ein etwas dickerer Ast meist nicht mehr in Biegungen bringen lässt. Ein gerader Stamm wirkt unnatürlich. Deshalb wird er ganz eingegraben, oder mit Moos kaschiert.

Yose-Ue_Gruppen-Waldform

Yose-Ue Gruppen-Waldform
Ein solches Wäldchen kann von sieben aufwärts eine beliebige Anzahl von Bäumen enthalten. Wichtig sind die Kontraste zwischen unterschiedlich dicken und langen Stämmen. Sie sollen Die optische Illusion von Tiefe vermitteln. Nie sollten drei oder mehr Stämme parallel stehen, nie darf ein Stamm den anderen vor dem Betrachter verdecken.

Sohkan_Doppelstamm

Sohkan Doppelstamm
Zwei unterschiedlich große Stämme wachsen aus einer Wurzel. Die Verzweigung muss ganz unten liegen. Der schwächere Stamm sollte etwas schräg hinter dem größerem liegen, damit sich eine Perspektive ergibt. Die Bäume können unterschiedliche Formen haben.

Kabudachi_Mehrfachstamm

Kabudachi Mehrfachstamm
Der Mehrfachstamm stellt eine Mischform aus Zweifachstamm und Waldform dar. Wie beim Zweifachstamm wachsen alle Bäume aus einer gemeinsamen Wurzel. Ihre Anordnung und Zahl entspricht der Waldform.

Han-Kengai_Halbkaskade

Han-Kengai Halbkaskade
Kaskaden und Halbkaskaden imitieren einen Baum, der, von Schnee, Wind und Felslawinen Bedroht, auf einem Klippenvorsprung zu überleben versucht. Die Tradition verlangt es, dass die nach unten geneigte "Baumspitze" direkt unterhalb des Stammes liegt. Auf jeden Fall muss der niedrigste Punkt unterhalb des Topfrandes, aber über seiner Basis liegen.

Kengai_Kaskade

Kengai Kaskade
Im Unterschied zur Halbkaskade muss hier die Baumspitze unterhalb des Topfes liegen. Alle anderen Kriterien sind dieselben wie bei der Halbkaskade. Da der Baum völlig gegen seine normale Wuchsrichtung gedrängt wird, sind gute Kaskaden nur schwer zu erreichen. Meistens dringt nicht genug Kraft in die untersten ("obersten") Triebe vor.

Negari_Wurzelstammform

Negari Wurzelstammform
Manchmal sieht man an steil abfallenden Hängen alte Buchen oder Kiefern, deren Wurzeln durch Erdrutsche freigelegt wurden. Bei diesem Bonsaistiel müssen die Wurzeln interessant geformt und gut ausgebildet sein. Der Baum selbst, sollte in seiner Art dazu passen.

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